Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de)

Konjunktur: Ökonomen skeptisch

Von Redaktion Zivilekoalition.de

Die Wirtschaftsforscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnen im Herbst mit einem deutlich geringen Wirtschaftswachstum als bisher. Nach 2,2 Prozent im zweiten Quartal prognostizieren sie nur 0,9 Prozent für das Dritte. Die deutsche Wirtschaft wird laut DIW weniger exportieren können, da die beiden größten Märkte USA und China deutliche Anzeichen von konjunktureller Schwäche zeigen. [mehr]

Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit sinkt weiter


Neue Zahlen von der BA (Foto: Matthias Balzer/pixelio)

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat sich im August um 17.000 verringert. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, sind derzeit 3,188 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Die BA erwartet, dass im Herbst die Arbeitslsoigkeit sogar unter die Drei-Millionen-Grenze fällt. Zudem sinkt die Zahl der Kurzarbeiter kontinuierlich weiter. [mehr]

Tarifpolitik

DGB fordert höhere Löhne


Bald mehr im Portemonnaie? (Foto: Juana Kreßner/pixelio.de)

Angesichts des Aufschwungs fordert der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, höhere Löhne für die Arbeitnehmer. In den vergangenen Jahren hätten die Gewerkschaften eine "moderate Lohnpolitik" gefahren. Zudem hätten die Arbeitnehmer durch Kurzarbeit auf Lohn verzichtet. "Jetzt sind unsere Leute mal wieder dran", sagte Sommer in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt". Zugleich sagte der DGB-Chef der Leiharbeit den Kampf an. Man werde nicht mehr zulassen, dass Arbeitnehmer in prekäre Arbeitsverhältnisse gezwungen werden. [mehr]

Konjunktur

Bundesbank erhöht Prognose


Bundesbank erwartet drei Prozent Wachstum (Foto: Siegfried Baier/pixelio.de)

Angesichts der guten Entwicklung der Konjunktur im zweiten Quartal hat die Deutsche Bundesbank ihre Wachstumsprognose für das Gesamtjahr 2010 auf rund drei Prozent angehoben. Das geht aus dem Monatsbericht der Zentralbank hervor. Bislang waren die Notenbanker von 1,9 Prozent Wachstum ausgegangen. [mehr]


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Konjunktur

Größtes Wirtschaftswachstum seit 23 Jahren


Deutliches Konjunkturplus (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

Die Deutsche Wirtschaft erlebt derzeit einen unglaublichen Aufschwung. Bedingt durch den Exportboom wächst das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 2,2 Prozent zu. Seit 23 Jahren hat es im zweiten Quartal nicht mehr solche Zuwächse gegeben. Der Großteil des Wachstums wird zwar durch den Export geriert, aber auch die Inlandsanfrage trägt zu den guten Zahlen bei, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt gab. [mehr]


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Konjunktur

Ifo-Index mit Rekordzuwachs, aber Skepsis bei Experten


Gefährden Sparpakete und Asien das Wirtschaftswachstum? (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juli um vier Punkte gestiegen und erreicht damit den höchsten Zuwachs seit der Wiedervereinigung. Allerdings geht das Ifo-Institut von einem schwächeren zweiten Halbjahr aus, da die Sparpakete in Europa und das sinkende Wachstum in Asien und Südamerika zu berücksichtigen sind. In einer Studie der LBBW heißt es sogar, dass der jetzige Anstieg des Geschäftsklimas eigentlich nicht in eine Zeit passe, die "von Skepsis über die US-Konjunktur, Sorgen um die Staatsfinanzen im Euro-Raum und der Diskussion über den Bankenstresstest beherrscht wird." [mehr]


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OECD-Bericht

Weniger Arbeitslose als vor der Rezession


OECD trotzdem nicht ganz zufrieden mit deutschem Arbeitsmarkt(Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat dem deutschen Arbeitsmarkt eine vergleichsweise gute Entwicklung bescheinigt. Trotz eines im OECD-Vergleich starken Einbruchs der Wirtschaft sei in Deutschland die Zahl der Beschäftigten und die Arbeitslosenzahl relativ stabil geblieben. Inzwischen liege die deutsche Arbeitslosequote nach OECD-Berechnung mit sieben Prozent sogar unter dem Wert vor der Rezession. [mehr]

Arbeitsmarkt

Erneut weniger Arbeitslose


Lage am Arbeitsmarkt entspannt sich (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) sieht die Chance, dass die Zahl der Arbeitslosen noch im laufenden Jahr unter die Marke von drei Millionen sinken könnte. Die Lage sei besser als befürchtet, aber noch immer unsicher, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Im Juni ging die Arbeitslosenzahl um 88.000 Personen auf nun 3,153 Millionen zurück. Im Vergleich zum Juni 2009 sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen um 257.000. [mehr]

Konjunktur

Trotz Sparpolitik: Wirtschaft optimistisch


Manager sind zufrieden mit der Geschäftsentwicklung (Foto: Peter Kirchhoff/pixelio)

Die deutschen Unternehmen befürchten keine negativen Auswirkungen des Sparkurses der schwarz-gelben Bundesregierung auf ihre Geschäfte. Das geht aus dem neuen Geschäftsklimaindex des Ifo-Institutes hervor. Das wichtigste Konjunkturbarometer kletterte im Juni auf 101,8 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit Beginn der Finanzkrise vor zwei Jahren. "Die Konjunkturerholung setzt sich fort", so Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Auch vom Institut für Weltwirtschaft kommen positive Konjunktur-Nachrichten. Die Volkswirte prognostizieren für das gesamte Frühjahr das höchste Quartalswachstum seit 14 Jahren. [mehr]

Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit sinkt dank Export


BA vermeldet Aufschwung am Arbeitsmarkt (Foto: Matthias Balzer/pixelio)

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt weiter. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) fiel die Zahl der Erwerbslosen 3,242 Millionen Arbeitslose, 165.000 weniger im April und 217.000 weniger als zum gleichen Zeitpunkt 2009. Das ist der niedrigste Stand seit 1992. Als Ursache für die andauernde Erholung des Arbeitsmarktes gilt vor allem die Exportwirtschaft, der vom hier erzeugten Wirtschaftswachstum stark profitiert. [mehr]

Konjunktur

OECD prognostiziert stärkeres Wachstum


Konjunktur erholt sich in den Industriestaaten (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

Nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa (OECD) wird die deutsche Wirtschaft stärker wachsen als bislang prognostiziert. Das Konjunkturplus werde in diesem Jahr 1,9 Prozent betragen und im kommenden Jahr sogar 2,1 Prozent. Damit liegen die neuen Zahlen der OECD deutlich über den Prognosen der Bundesregierung. Auch die anderen Industriestaaten erholen sich laut OECD schneller von der Krise als erwartet. Der Politik schreiben die Wirtschaftsexperten ins Stammbuch, sich in der momentanen Phase vor allem um den Bürokratieabbau und Investitionen in die Bildung zu kümmern. [mehr]