Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de)

Konjunktur: Ökonomen skeptisch

Von Redaktion Zivilekoalition.de

Die Wirtschaftsforscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnen im Herbst mit einem deutlich geringen Wirtschaftswachstum als bisher. Nach 2,2 Prozent im zweiten Quartal prognostizieren sie nur 0,9 Prozent für das Dritte. Die deutsche Wirtschaft wird laut DIW weniger exportieren können, da die beiden größten Märkte USA und China deutliche Anzeichen von konjunktureller Schwäche zeigen. [mehr]

Wirtschaft

Konjunktur: Ökonomen skeptisch


Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de)
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Die Wirtschaftsforscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnen im Herbst mit einem deutlich geringen Wirtschaftswachstum als bisher. Nach 2,2 Prozent im zweiten Quartal prognostizieren sie nur 0,9 Prozent für das Dritte. Die deutsche Wirtschaft wird laut DIW weniger exportieren können, da die beiden größten Märkte USA und China deutliche Anzeichen von konjunktureller Schwäche zeigen. [mehr]


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Wirtschaft

Unternehmen fürchten Fachkräftemangel


Offene Stellen können häufig nur schwer wieder besetzt werden (Foto: Uli Cartäuser/pixelio.de)

"Nach der Krise ist vor dem Fachkräftemangel": So fasste der Präsident des Deutschen Industrie- und Handeslkammertages (DIHK), Hans-Heinrich Driftmann, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Ergebnisse einer Umfrage seines Verbandes unter 1.600 Unternehmen zusammen. Demnach können nur 30 Prozent der Betriebe offene Stellen problemlos besetzen. 70 Prozent der Firmen hätten dagegen generell oder zumindest teilweise Probleme, passende Fachkräfte für ihre offenen Stellen zu finden. [mehr]


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Marktwirtschaft

Wenig Vertrauen in Wirtschaftsordnung


Nur ein Drittel glaubt an steigende Lebensqualität durch Wachstum (Foto: Kurt F. Domnik/pixelio.de)

Trotz verbesserter Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten stehen viele Deutsche der herrschende Wirtschaftsordnung skeptisch gegenüber. Das ergab eine Umfrage des Instituts Emnid im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, über die "Die Zeit" vorab berichtet. Demnach glaubt nur noch ein Drittel der Bürger daran, dass das Wachstum automatisch auch ihre private Lebensqualität steigern wird. Der überwiegende Teil der Bürger ist hingegen ins Lager der Wachstumskritiker gewechselt. An die Selbstheilungskräfte des Marktes glaubt der Studie zufolge auch nur jeder Dritte. [mehr]


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Arbeitsmarkt

Arbeitgeber: Bald weniger als drei Millionen Erwerbslose


Wachstum könnte für weniger Arbeitslosigkeit sorgen (Foto: Matthias Balzer/pixelio)

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt erwartet, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter verbessern wird. "Ich bin sehr optimistisch, dass die Arbeitslosigkeit im Herbst die Drei-Millionen-Grenze unterschreitet", sagte Hundt im "Hamburger Abendblatt". Für das laufende Jahr sei ein Wachstum von bis zu 2,5 Prozent möglich. Dennoch warnte Hundt vor einer Diskussion um Lohnerhöhungen. Es müsse alles verhindert werden, was den Aufschwung bremsen könne. "Es dürfen keine zusätzlichen Kosten auf die Unternehmen zukommen. Weder durch höhere Steuern und Abgaben noch durch unangemessene Lohnerhöhungen", so Hundt. [mehr]

Konjunktur

Größtes Wirtschaftswachstum seit 23 Jahren


Deutliches Konjunkturplus (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

Die Deutsche Wirtschaft erlebt derzeit einen unglaublichen Aufschwung. Bedingt durch den Exportboom wächst das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 2,2 Prozent zu. Seit 23 Jahren hat es im zweiten Quartal nicht mehr solche Zuwächse gegeben. Der Großteil des Wachstums wird zwar durch den Export geriert, aber auch die Inlandsanfrage trägt zu den guten Zahlen bei, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt gab. [mehr]


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Steuern

Konjunktur befeuert Steuerdebatte


(Bild: rolle/pixelio.de)
Von Redaktion Zivilekoalition.de

Die verbesserte Konjunkturlage sorgt für eine Wiederkehr der Steuerdebatte in der schwarz-gelben Koalition. Gegenüber der "Bild am Sonntag" sagte FDP-Chef Guido Westerwelle, die Regierung habe die Entlastung der Mittelschicht unverändert fest im Blick. "Wo sich Spielräume dafür ergeben, müssen sie genutzt werden", sagte der Außenminister. FDP-Finanzexperte Frank Schäffler plädierte im "Tagesspiegel" dafür, den Steuerzahlern eine "Konjunkturdividende" zurückzugeben. [mehr]


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Arbeitsmarkt

Weltweit mehr junge Arbeitslose


Geringere Chancen für junge Menschen auf dem weltweiten Arbeitsmarkt (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

Laut einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ist die weltweite Arbeitslosenquote bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 2007 und 2009 von 11,9 auf 13 Prozent angestiegen. Weltweit seien offiziell 81 Millionen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren als arbeitssuchend registriert. Zudem verdienten 152 Millionen junge Menschen weniger als einen Euro pro Tag. Angesichts dieser Zahlen sprach die ILO die Befürchtung aus, es könne eine "verlorene Generation" entstehen. [mehr]

Wirtschaft & Soziales

Durch Krankheit: höhere Kosten für Volkswirtschaft


Krankheitskosten sind auf 254,3 Milliarden Euro gestiegen (Foto: Verena N./pixelio.de)

Durch Krankheit sind der deutschen Volkswirtschaft 2008 Kosten in Höhe von 254,3 Milliarden Euro entstanden. Damit sind die Krankheitskosten seit 2002 um deutliche 16 Prozent angestiegen. Das meldet das Statistische Bundesamt. Besonders stark gestiegen sind die Kosten für psychische Erkrankungen. Mit 5,3 Milliarden Euro war das Plus hier höher als bei allen anderen Krankheitsarten. Allein bei Demenz und Depressionen erhöhten sich die Kosten in diesem Zeitraum um zusammen 3,5 Milliarden Euro oder 32 Prozent, so das Statistikamt. Die höchsten Kosten bei den Krankheitsarten verursachten Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 37 Milliarden Euro und Krankheiten des Verdauungssystems mit fast 35 Milliarden Euro. [mehr]

Pflege

Starkes Wachstum der Pflegebranche


Zahl der Beschäftigten in der Pflege verdoppelt (Foto: Rike/pixelio.de)

Einer Studie der Technischen Universität Darmstadt zufolge hat sich die Zahl der Beschäftigten in der Pflege zwischen 1996 und 2008 verdoppelt. Im Schnitt sei die Beschäftigung in dieser Branche um 3,9 Prozent pro Jahr gewachsen und damit sechsmal schneller als in der Gesamtwirtschaft. 2008 hätten im Pflegesektor bereits 1,12 Millionen Menschen gearbeitet - mehr als im Maschinenbau oder der Automobilindustrie. [mehr]

Wirtschaft

Deutsche Exporte legen zu - China bleibt Exportweltmeister


Wert der Ausfuhren nähert sich Rekormarke (Foto: Klaas Hartz/pixelio)

Die deutschen Exporte legen weiter kraeftig zu. Laut Statistischem Bundesamt wurden im Juni aus Deutschland Waren im Wert von 86,5 Milliarden Euro ausgeführt. Dies entspricht einer Steigerung um 28,5 Prozent gegenüber 2009. Damit näher sich Deutschland der Rekordmarke von 2008. Exportweltmeister wird aber weiterhin China bleiben. [mehr]


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